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25.02.2014

Emoticons

Nach einer jüngst veröffentlichen australischen Studie verändern Emoticons das menschliche Denken. Sie sind eine neue Sprache, die Auswirkungen auf die menschliche Gehirnaktivität hat.

Smileys & Co sind überall: in SMS, Tweets, E-Mails und Instant Messages. Sie geben Auskunft über den in der Nachricht angeschlagenen Ton und sind aus der Online-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Eine Studie der australischen Flinders University in Adelaide hat ergeben, dass das menschliche Gehirn auf Emoticons gleich reagiert wie auf echte Gesichter.

Studienleiter Owen Churches hat den Studienteilnehmern Bilder mit echten Gesichtern, Emoticons und eine Reihe bedeutungsloser Zeichen gezeigt und mittels Elektrophysiologie die Muster der Gehirnströme gemessen. Wurden die Emoticons in ihrem herkömmlichen Format – auf der Seite liegend, von links nach rechts ":-)" – dargestellt, konnte im Occipitallappen eine Reaktion festgestellt werden. Wurde das Smiley verkehrt herum gezeigt, konnten die Regionen im Gehirn, die für die Gesichtserkennung zuständig sind, das Bild nicht als Gesicht erkennen.

Laut Owen Churches sind Emoticons eine von uns produzierte neue Sprache: «Vor 1982 gab es einfach keinen Grund, dass ein ":-)" die für die Gesichtserkennung zuständige Hirnregionen aktiviert, aber heute haben wir gelernt, dass diese Zeichen ein Gesicht repräsentieren. Das ist eine komplett kulturell erzeugte neurale Reaktion. Es ist grossartig.»

Quelle: 20min.ch

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